Zitate und Material zu Ernst August Stemmann
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Teil 3
Aus http://www.kidmed.de :
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14.01.2005,
15:04 Uhr
Klosterhalfe
Im Gesundheitsministerium in Bonn ist für den Bereich Allergien Herr
Dr. Statz zuständig:
Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung
Referat 313
MinR Dr. Statz
Pf. 500
53108 Bonn
Fax: 0180-5151511
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14.01.2005,
16:11 Uhr
Klosterhalfe
Weitere Personen, die sich einmal etwas genauer für die sonderbaren
Aktivitäten des Spontanselbstwunderheilers Dr. Stemmann interessieren
sollten:
(Sie können natürlich auch Herrn Dr. Stemmann selbst fragen. Meine
schriftliche Anfrage vom 13.5.2003 bezüglich seiner
„Forschungsarbeiten zur Neurodermitis und zur Neuen Medizin“ hat er
mir bisher nicht beantwortet. Aber vielleicht hat jemand anderes ja
mehr Glück.)
Die Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH hat zwei Gesellschafter,
die die Knappschaft bzw. die Stadt Gelsenkirchen repräsentieren. Der
Vertreter der Knappschaft ist
Herr Fritz Kollarz
Bundesknappschaft
Pieperstr. 14-28
44781 Bochum.
Der neue OB von Gelsenkirchen ist
Herr Frank Baranowski (SPD)
Stadt Gelsenkirchen
45875 Gelsenkirchen
Über meine Erfahrungen mit dessen Vorgänger, Herrn Oliver Wittke (CDU)
werde ich eventuell zu einem späteren Zeitpunkt auf meiner homepage
berichten.
Im Aufsichtsrat der BKB gGmbH sitzt u.a. Frau Henriette Reker Leiterin
der VHS-Veranstaltung „Wieviel Demenz können wir uns leisten?“ und
Vorstand für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (!) der
Stadt Gelsenkirchen
45875 Gelsenkirchen
Herr Dr. Gerritt Lautner, der neue ärztliche Direktor,
Kinderklinik Gelsenkirchen
Westerholter Str. 142
45892
Herr PD Dr. Stephan Miller
Ärztlicher Direktor
Bergmannsheil Buer
Schernerweg 4
45892 Gelsenkirchen
Frau Ministerin Birgit Fischer
Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Frau Ministerin Hannelore Kraft
Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW
40190 Düsseldorf
Herr Dekan Prof. Dr. W. Raab
Dekanat der Medizinischen Fakultät
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Der Rektor der HHU Düsseldorf
Herr Univ.-Prof. Dr. A. Labisch
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
(Herr Prof. Dr. Labisch hat mir vor längerer Zeit in seiner damaligen
Eigenschaft als Prodekan der Medizinischen Fakultät mitgeteilt, ein
Prüfbericht von Herrn Dr. Stemmann über die Ärztekonferenz an der
Städtischen Kinderklinik in Jahre 1992 läge dem Dekanat nicht vor.)
Die Medizinische Fakultät der HHU Düsseldorf hat bisher nicht von
ihrem Recht Gebrauch gemacht, Herrn Dr. Stemmann dessen
irreführenden Professorentitel zu entziehen.
Ärztlicher Leiter der Ärztekammer Nordrhein
Tersteegenstr. 31
40474 Düsseldorf
Ärztlicher Leiter der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
Emanuel-Leutze-Str. 8
40547 Düsseldorf
An der Länge dieser Liste ist zu erkennen, weshalb bisher nichts
geschehen ist.
Es sind viel zu viele Personen und Institutionen zuständig.
Erfahrungsgemäß geschieht dann nichts. „Wer sich beim Beamten-Mikado
zuerst bewegt, verliert.“
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15.01.2005,
12:41 Uhr
Klosterhalfe
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Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Klosterhalfen
[Adresse]
Homepage: http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/
e-mail: [email hidden]
15.01.2005
Herrn
Univ.-Prof. Dr. med. dent. Wolfgang Raab
Dekanat der Medizinischen Fakultät
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Sehr geehrter Herr Dekan,
Sie scheinen nicht zu wissen, dass unser
Fakultätskollege Dr. E.A. Stemmann ein Anhänger
der (Germanischen) Neuen Medizin des dreifach
vorbestraften ehemaligen Arztes Dr. Ryke Geerd
Hamer ist, und dass das angeblich von Stemmann
entwickelte - und m.E. pseudowissenschaftliche,
esoterische und doktrinäre - Gelsenkirchener
Behandlungsverfahren auf dem abstrusen System
dieses gemeingefährlichen Verbrechers, ich meine
Herrn Dr. Hamer, basiert.
Zu Ihrer Information lege ich Ihnen daher meine
16-seitige Schrift „Heilung der Neurodermitis
durch Germanische Neue Medizin? Zur
angeblichen Wissenschaftlichkeit und Wirksamkeit
des Gelsenkirchener Behandlungsverfahrens“ bei.
Weitere relevante Informationen und Links finden
Sie auf meiner o.a. „homepage“.
Von „gbv-kritik.doc“ aus sind die zahlreichen von
mir zitierten Internetseiten leicht per Mausklick
aufzurufen.
§6 der „Ordnung für die Verleihung der
Rechtsstellung und Bezeichnung einer
„außerplanmäßigen Professorin“ oder eines
„außerplanmäßigen Professors“ der Medizinischen
Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
vom 16.02.1999 lautet:
„Die Verleihung kann ferner widerrufen werden,
wenn die oder der Berechtigte durch ihr oder sein
Verhalten das Ansehen oder das Vertrauen, das
ihre oder seine Stellung erfordert, verletzt.“
Zahlreiche Tatsachen sprechen dafür, dass Herr
Dr. Stemmann ein Scharlatan sowie ein Betrüger
im Sinne des § 263 StGB ist:
1. Herr Dr. Stemmann ist ein Epigone, der seit über
zehn Jahren Ideen zur Entstehung und Therapie von
Allergien, die von Herrn Dr. Hamer stammen, als
eigene Einsichten ausgibt. Dadurch täuscht Herr
Dr. Stemmann besondere ärztliche und
wissenschaftlich-kreative Fähigkeiten vor, die er in
Wirklichkeit nicht besitzt.
2. Herr Dr. Stemmann suggeriert seit über zehn
Jahren, er könne die Neurodermitis heilen
(„Neurodermitis ist heilbar“). Laut WAZ behauptet
er, unter seiner Leitung würden 80% der
allergiekranken Kinder innerhalb eines Jahres
geheilt. Wissenschaftliche Beweise für diese
marktschreierischen Behauptungen ist er schuldig
geblieben. Auch in diesem Punkt sprechen alle mir
bekannten Tatsachen dafür, dass Herr Dr.
Stemmann Fähigkeiten für sich reklamiert, die er in
Wirklichkeit nicht hat.
3. Da Herr Dr. Stemmann mit seinem
Heilsversprechen Privatpatienten aus ganz
Deutschland nach Gelsenkirchen gelockt hat und
anscheinend durch Vorspiegelung falscher
Tatsachen sich und der Kinderklinik Gelsenkirchen
rechtswidrig über viele Jahre Vermögensvorteile
verschafft hat, könnten Straftaten nach § 263 StGB
vorliegen.
Aus den genannte Gründen ersuche ich die
Medizinische Fakultät der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die
Verleihung der Bezeichnung eines
außerplanmäßigen Professors an Herrn Dr.
Stemmann zu widerrufen.
Beschweren möchte ich mich bei dieser
Gelegenheit außerdem über den Direktor des
Instituts für Medizinische Psychologie unserer
Fakultät, Herrn Prof. Dr. Phil. Hans-Joachim
Steingrüber.
1. Vor einigen Jahren hat mich Herr Kollege
Steingrüber im Flur des Instituts für Medizinische
Psychologie in Gegenwart meiner Kollegin Dr.
Ursula Stockhorst mit den Worten „begrüßt“: „Da
kommt WK aus dem Orkus, um nicht zu sagen aus
dem Lokus.“ (Tatsächlich hat er dies für mich
deutlich hörbar zu seiner Mitarbeiterin Stockhorst
gesagt.) Da Herr Steingrüber sich für diese
Unverschämtheit nicht in angemessener Frist bei
mir entschuldigt hat, habe ich den persönlichen
Kontakt zu ihm abgebrochen. Dabei hat eine
wesentliche Rolle gespielt, dass Herr Steingrüber
mir seit 1974 im persönlichen Umgang immer
wieder mit Respektlosigkeit (Sarkasmus) begegnet
ist. Letzteres kann ich mangels Aufzeichnungen
aber nicht mehr konkret belegen.
2. Vor über eineinhalb Jahren habe ich meiner
Kollegin Dr. Sibylle Klosterhalfen Dokumente
überlassen, aus denen eindeutig hervorging (u.a.
durch eine Kopie des Briefes vom 24.6.1992 von
Herrn Dr. Stemmann an Herrn Prof. Dr. Pfitzer,
unseren damaligen Dekan), dass Herr Dr.
Stemmann ein Anhänger von Herrn Dr. Hamer ist.
Frau Klosterhalfen hat daraus einen
institutsinternen Umlauf gemacht, und diesen zuerst
an Herrn Steingrüber gegeben. Herr Steingrüber hat
diesen Umlauf nicht weitergegeben, sondern ihn mit
der folgenden handschriftlichen Anmerkung an Frau
Klosterhalfen zurückgegeben: „Das ist eine
Privatangelegenheit von Herrn Klosterhalfen und
daher nicht für die Institutsöffentlichkeit geeignet.“
Herr Steingrüber, der mich anscheinend 1991/92 an
Herrn Dr. Stemmann vermittelt hat, ohne mich vor
dessen zumindest in der Kinderklinik unserer
Fakultät schon bekannten Neigung zur Esoterik zu
warnen, hält also die skandalöse Tatsache, dass
ein in leitender Funktion tätiger gemeinsamer
Fakultätskollege, der damals noch mein „Chef“
war, d.h. „Chef“ eines immer noch aktiven
Mitarbeiters des von Herrn Steingrüber geleiteten
Instituts für Medizinische Psychologie,
offensichtlich des Hamerschen Wahnsinns fette
Beute geworden ist, für meine Privatangelegenheit.
Mitarbeiter/innen „seines“ Instituts sollen davon
besser nichts erfahren.
Das ist einfach unglaublich.
Mit freundlichem Gruß
Anlage: Mein Manuskript „Heilung der
Neurodermitis ...“ in der Fassung vom 26.12.2004
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15.01.2005,
21:51 Uhr
Klosterhalfe
[...]
Dekanatsbüro:
T 0211-811 22 42
Fax 811 22 85
Assistent des Dekans ist
Herr Reg. Rat Gerhard Thore
T 811 19 40
Fax 811 22 85
e-mail: [email hidden]
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idiocy in medicine immediately. Please pass this material on to your
local and national news media.
Mit freundlichem Gruß
Aribert Deckers
--
Der Fall Fischer/Stemmann